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Historie

Der “Gasthof Stiegler” wurde 1876 erbaut und befindet sich nun seit über 100 Jahren im Familienbesitz.

Gasthof 1959

Gasthof 1956

Biergarten1956

Biergarten 1958

Weihnachten

Weihnachten 1972

Das 1000-jährige Alfalter liegt im oberen Pegnitzlat, das hier von den weithin sichtbaren Rifflerfelsen überragt wird.  Der nur ungefähr 300 Einwohner zählende Ort wurde im Jahr 976 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als Kaiser Otto II. die Güter des Nordgaus, darunter das Pegnitztal dem Kloster Bergen bei Neuburg an der Donau schenkte.  Der Name Alfalter leitet sich aus dem althochdeutschen Wörtern “affel” und “tar” ab, welche Apfel und Baum bedeuten und weist auf eine frühe Kultivierung der Landschaft hin.  In den Geschichtsbüchern um 1350 list man neben den Stauffern und Wittelsbachern auch über die Herren Affaltern, die hier zwei Anwesen besaßen.  1504 kam Alfalter zur “Freien Reichsstadt Nürnberg”. 1525 schloß man sich der Reformation an.  Bemerkenswertes gibt es aus dieser Zeit über das Brauwesen zu berichten. Da es damals kein Wirtshaus in Alfalter gab, richtete die Gemeinde 1528 ein Gesuch an den Nürnberger Rat, “es möge ihnen, wie ehedem unter bairischer Regierung, gestattet sein, von Walburgis bis Michaelis, jedoch ohne einen Zeicher auszustrecken, Bier und Brot zu haben, damit der arme Mann und schwangere Frau sich freuen können”.  Dies wurde abgelehnt und man glaubte in Alfalter, daß der Grundherr Hans Ebner zu Eschenbach, der im Nürnberger Rat saß, die Sache vereitelt hatte, um seinen Eschenbacher Wirt eine Konkurrenz zu ersparen. Doch man fand für Alfalter eine Lösung: “Jeder Bauer, dessen Frau ins Kindbett gekommen war und dann eine Kindsschenk (Taufschmaus) auszurichten hat, darf solange Bier ausschenken, bis ein anderer Bürger wieder eine Kindsschenk auszurichten hat”.  Dies Regelung überdauerte sogar noch das Jahr 1806, als die Reichsstadt Nürnberg und damit Alfalter zum Königreich Baiern kam. Immer wieder taucht die Frage auf, ob sich auf dem Gebiet des “Alten Schlosses” einst die Burg der Herren von Alfalter befand, die angeblich erst im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden sei. Allerdings konnte bis jetzt noch kein urkundlicher Nachweis über diese mysteriöse Burg erbracht werden.  Mehr als 500 Jahre alt ist die Kirche mit ihrem gedrungen Turm, dessen Grundmauern aus dem Jahren 1448/49 stammen.  

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